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Vereinsbote - Januar 2010 - 23. Jahrg. - Nr. 89
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Inhaltsverzeichnis:
Impressionen von unserer Jahresabschlussfeier Tauschtage in der Umgebung 100 Jahre Bayerische Postgeschichte Ärger mit Klebstoff Einladung zur Jahreshauptversammlung am 26.03.2010 Katalog-Frust Unbekannte Plattenfehler Eine Spende für die Vereinsbibliothek Vereinsinterne Versteigerung am 12.02.2010 Wir trauern um ... Kennwort: Falsch
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Impressionen von unserer Jahresabschlussfeier in der Gaststätte "Zum Sportwirt", Germerinq am 19. Dezember 2009
Wie jedes Jahr versammelten sich über 40 Vereinsmitglieder und Angehörige zu besinnlichen Stunden zum Jahresende. Zeit, das Jahr nochmals vorüber ziehen zu lassen, Lustiges und Trauriges zu erzählen und Pläne für Zukünftiges zu schmieden.
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Unterstützt wurde dies musikalisch von der Schönberg-Musi aus Deining, die Liane Kramhöller engagiert hatte.
Einer der Höhepunkte war wie jedes Jahr die Ehrung der Jubilare, wobei heuer viele darunter waren, die im Gründungsjahr des Vereins beigetreten sind, hatten wir doch heuer unser 30jähriges Vereinsjubiläum.
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Die anderen Höhepunkte waren unsere Tombola, die Erwin Götzinger mit seinen beiden Helferinnen ganz schön ins Schwitzen brachte, und die Christbaumversteigerung, die Norbert Prummer in bewährter Weise durchführte. Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern mit ihren Angehörigen und allen Freunden unseres Vereins ein gutes Neues Jahr 2010, viel Erfolg, Glück und Gesundheit.
Eine Bitte an die Jubilare, die bei der Jahresabschlussfeier nicht anwesend waren: Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie Urkunde und Ehrennadel zugesandt haben wollen.
Samuel Fleischhacker, Schriftführer
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Tauschtage in der Umgebung
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07.02.2010 München
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Achtung! Der im Vereinsboten veröffentliche Ort und Termin ist falsch! Postwertzeichen-Sammlerverein Siemens München e.V., Kasino der Siemens AG, Werinherstr. 91.
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27.02.2010 Kempten
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Kemptener Philatelisten-Klub e.V., Pfarrsaal von St. Ulrich, Schumacherring 65, 9 - 16 Uhr.
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14.03.2010 Wasserburg
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Briefmarken-Freunde Wasserburg am Inn e.V., Sport- und Freieitzentrum „BADRIA", Alkorstr. 14, 9 - 15 Uhr.
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28.03.2010 Freising
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Philatelisten- und Numismatiker-Club Freising e.V., Luitpoldhalle, Luitpoldstr. 1, 9 - 15 Uhr.
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100 Jahre Bayerische Postgeschichte (44) Zustellung der Sendungen Eilzustellung (nur im Vereinsboten zu lesen)
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Ärger mit Klebstoff Leserbrief aus der DBZ (nur im Vereinsboten zu lesen)
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Einladung zur Jahreshauptversammlung
Liebe Mitglieder, wir möchten Sie herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung 2010 einladen.
Freitag, 26. März 2010 Beginn: 19:00 Uhr Lena-Christ-Saal, Stadthalle Germering
Tagesordnung:
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1.)
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Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
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2.)
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Jahresberichte a) 1. Vorsitzender b) Schatzmeister c) Kassenprüfer
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3.)
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Genehmigung der Jahresberichte und Entlastung der Vorstandschaft
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4.)
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Besprechung der Anträge
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5.)
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Wahl von 2 Kassenprüfern
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6.)
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Beitrag 2011
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7.)
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Verschiedenes
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Alle Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens 26. Februar 2010 schriftlich bei unserem 1. Vorsitzenden Herrn Heinrich Lünz einzureichen. Samuel Fleischhacker, Schriftführer
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Katalog-Frust
Jeder Sammler will seine Schätze systematisch sortieren. Er braucht Informationen zu etwaigen Besonderheiten und nach Möglichkeit auch realistische Anhaltspunkte zur Bewertung. Soweit die Theorie.
Die Praxis sieht leider recht düster aus. Die Katalogpreise haben mit der Realität absolut gar nichts zu tun, darüber ist mehr als genug geschrieben worden. Wenn allerdings die „Bibel der Philatelisten" den Zweck, die Marken zu sortieren, nur noch sehr eingeschränkt erfüllen kann, dann wird es ärgerlich. Eine, sicherlich sehr unvollständige, Übersicht von Frust-Auslösern bei meinen Sortier-Katalogen:
Im CEPT-Katalog enden die offiziellen Schwarzdrucke Madeira 1991, davor gibt es sie sporadisch. Liechtenstein 2. Auflage 1961 spurlos verschwunden. Offizielle Umschläge, Karten, Plusbriefe etc z.B. von Frankreich, Norwegen etc. fehlen vielfach. MKs werden nur gelegentlich erwähnt. GB 1999 MiNr.799 als 24-P-Marke ist nie erschienen. Portugal Block 26** notiert mit 6,50 Michel, die darin enthaltenen Marken jedoch einzeln mit 8,60 Euro. Dänemark 388x als Ersttag 24.02.61 oder 24.11.61, beide Daten sind angegeben. Italien 1956 Zwischenstege auf Brief ? --.
Pauschale Fußnoten in einem Spezialkatalog nützen herzlich wenig, wenn man feststellen muss, dass sie an der Realität völlig vorbeigehen: Bei Formnummern Bund/Berlin oder nicht durchgezähnten Kleinbögen DDR sollte man mehr erwarten können. Ein Blick in die Richter-Kataloge zeigt, wie weit Titel und Inhalt beim Michel-Spezial auseinandergehen.
Apropros DDR: Vierer-Blöcke sind nur in einer Anordnung verzeichnet, die meisten gibt es jedoch in vier verschiedenen. So sind bei DDR MiNr. 3265/66 118 verschiedene Zusammendruck-Kombinationen möglich. Der Michel-Spezial kennt nur zwei davon. Die Fußnote, dass die Marken auch in Bögen erschienen sind, ist ein netter Hinweis. Welchen Wert hat mein waagerechtes Pärchen der MiNr. 3101? Da reicht der Spezial nicht einmal als Fehlliste.
Bei ausländischen Sammelgebieten besteht seit einigen Jahren das Problem, dass die geographische Zusammenstellung der einzelnen Bände recht merkwürdig und unpraktikabel ist. Warum muss ich, wenn ich z.B. Schweiz und Österreich sammle, auch Portugal und Monaco im Band 1 mitkaufen und entsprechend teuer bezahlen? Alt-Schweiz und der entsprechende Michel-Spezial? UNO-Spezial? Werde ich nie wieder kaufen, das war eine Fehlinvestition.
Frustrierend ist, dass die stark zunehmende Nachlässigkeit mit aberwitzig steigenden Verkaufspreisen bezahlt werden soll. Doch welche Alternativen bieten sich? Leider hat die Fa. Philex ihr Angebot an Länderkatalogen stark eingeschränkt. Als Bestands-/Fehlliste und zum Sortieren deutscher Briefmarken ist der DNK eine ausgezeichnete Alternative. Für 8,95 € erhält man einen handlichen Katalog mit allen deutschen Sammelgebieten. Auf Tauschtagen braucht man sich mit einem DNK übrigens nicht mehr zu genieren, inzwischen benutzt ihn der überwiegende Teil der Sammler. Und anstatt 140 € für einen „Spezial" auszugeben, sollte man sich Fachliteratur zu seinen tiefergehenden Sammelgebieten anschaffen, das ist preislich viel günstiger und bietet mehr. Mit ein wenig Glück ergattert man antiquarisch einen DDR-Universal. Ebenso sind von einigen Arbeitsgemeinschaften die Publikationen günstig zu bekommen. Und letztendlich bleibt die Möglichkeit, ein eigenes Archiv anzulegen indem man z.B. Auktionskataloge auswertet.
Klaus-Peter Lippoldes, Philatelistenverein Fürstenfeldbruck e.V.
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Unbekannte Plattenfehler (50)
Die hier vorgestellten Plattenfehler sind offiziell anerkannt, aber im Katalog bisher nicht alle erwähnt. Für diese Rubrik bitten wir um Ihre Mithilfe: Wer hat Marken mit Plattenfehlern (auch aus dem Ausland) und kann sie uns zur Abbildung leihen? Bitte melden Sie sich bei der Vorstandschaft oder der Redaktion des Vereinsboten.
L. Hollrieder
Heute:
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Originalmarke:
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Bayern "Dienstmarke", MICHEL-Nr. 17 / 31 (5 Pfg. grün).
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Plattenfehler:
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Bruch in der Randlinie über dem T.
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Ein Dankeschön den Briefmarkenspendern
Im Dezember habe ich wieder ein großes Paket mit Briefmarkenspenden unserer Vereinsmitglieder an die Missionarin Eresta Mayr geschickt. Der Erlös dieser Marken kommt dem Missionsorden für soziale Zwecke in Südamerika zugute. Frau Mayr bedankt sich bei allen Spendern und wünscht ihnen alles Gute und Gottes Segen für das neue Jahr.
Wenn Sie wieder Briefmarken übrig haben, die Sie nicht mehr verwenden können oder nicht mehr losbringen, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung:
Redaktion Vereinsbote, Lothar Hollrieder, Kerschensteinerstraße 1, 82110 Germering, Telefon 089 / 846795
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Eine Spende für die Vereinsbibliothek
Vereinsmitglied Herr Wolfgang Thiel hat unserer Bibliothek drei sehr interessante Fachbücher gespendet. Es handelt sich dabei um drei Bände vom Verein der Deutschlandsammler e. V. von der INFLABücherei, Band 51-2, 51-3, 51-4.
Es wird in den drei Bänden die Abschiedsausgabe von Bayern mit Aufdruck „Deutsches Reich" Mi. 119 bis 138 und die Dienstmarken D 24 bis D 51 mehr als ausführlich beschrieben.
Teil 1: Die Pfennig-Werte Mi. 119 bis 128 (Copyright 2004). Teil 2: Die Mark-Werte Mi. 129 bis 138 (Copyright 2005). Teil 3: Die Dienstmarken Mi. D 34 bis D 51 (Copyright 2007).
Teil 1 und 2 behandeln die Abschiedsausgabe von Bayern mit Aufdruck „Deutsches Reich" (Urmarken Bayern Mi 179 bis 195). Es wird sehr ausführlich geschrieben über die Entwürfe, Gültigkeit, Zähnungen, Verwendung bei Frankaturen, Auflagezahlen, Herstellung, Besonderheiten, Abarten, Plattenfehler, nicht katalogisierte Plattenfehler, Oberrandstücke, Aufdruckfehler und noch über vieles andere.
Das gleiche gilt für den Teil 3 Dienstmarken der Abschiedsserie mit den Urmarken Mi. D 44 bis D 61 und mit Aufdruck „Deutsches Reich".
Alle aufgeführten Marken und Belege sind farbig. Es sind wirklich sehr gute informative Artikel, die man in den Katalogen sonst nicht findet.
Herrn Thiel einen sehr herzlichen Dank.
L. Hollrieder
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Vereinsinterne Versteigerung am Freitag, 12.02.2010
Bald kommt das Frühjahr und damit die Zeit des Stöbern. Fangen Sie doch jetzt schon damit an und durchforsten Sie ihre Sammlung. Vielleicht brauchen Sie das Eine oder Andere nicht mehr. Warum nicht davon trennen, anderen damit eine Freude machen und selbst einige Schnäppchen erwerben? Bitte merken Sie sich den Termin unserer Versteigerung vor und nutzen Sie die Gelegenheit!
Die Vorstandschaft
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Wir trauern um ...
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Kennwort: Falsch (18) Informationen und Warnmeldungen des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. Stempelirrtum - Stempelfälschung
Während ein falsch eingestelltes Datum im Stempel ein menschliches Versagen bei einer bedarfsmäßigen Entwertung darstellen kann, ist die
Stempelfälschung
immer eine in betrügerischer Absicht hergestellte private Anfertigung, meistens nach der Kurszeit der echten Entwertungsmöglichkeit. Falsche Prüferstempel erschweren dem Sammler oft eine richtige Beurteilung. Bei begründetem Verdacht der Fälschung des Prüfzeichens kontrolliert der Bundesprüfer sein Signum gegen Freiumschlag.
Es ist menschlich, zu irren. Fälscher haben sich verirrt.
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